Abhilfe soll ein System schaffen, welches alle Informationen unabhängig von Ort und Zeit an einer zentralen Stelle im firmeninternen Netzwerk bereitstellt – ein Intranet. Dieses ist umso effektiver, je schneller die Mitarbeiter des Unternehmens die relevanten Informationen finden. Dafür sind nicht nur die Existenz von vielen Informationen sondern vor allem die intuitive Anordnung der Informationen in der Intranetstruktur und das fest definierte Softwaresystem ausschlaggebend.
Der Aufbau eines Intranets in einem mittelständischen Unternehmen ist oft nur mit hohen Aufwand möglich, da häufig nur eine rudimentäre Infrastruktur der Informations- und Kommunikationssysteme (IuK) existiert. Meist besitzen die Unternehmen nur eine relativ kleine EDV-Abteilung mit einer geringen Anzahl an Mitarbeitern, die das gesamte Spektrum der notwendigen Entscheidungen von der Beschaffung über die Installation und Wartung von Hard- und Software bis hin zur Programmierung und Pflege dieser abzudecken haben. (Vgl. Lohse, M.: Intranets – Konzept und Wege zur Realisierung, 2002, S. 21.)
In kleinen oder mittleren Unternehmen existieren eingespielte Teams, die die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter kennen, da Raum für den Informations- und Wissensaustausch vorhanden ist. Je größer und verteilter die Organisationen jedoch werden und je häufiger sich neue Organisationsstrukturen bilden, sich bestehende auflösen oder umstrukturieren, desto mehr nimmt der Schwierigkeitsgrad zu Informationen und Wissen schnell und wirkungsvoll bereitzustellen. (Riempp, G.: Wissensorientierte Portale – integrierte Werkplätze für Wissensmanagement, 2002, S. 449.)