Anwenderbericht:
Sichere und zuverlässige Analyse – Weinig AG checkt ihre IT-Infrastruktur
In den Worten von Alexander Walter, CIO der Michael Weinig AG in Tauberbischofsheim, schwingt professionelle Anerkennung mit: „Wir wissen jetzt sicher, dass wir unsere vielen Hardware-Plattformen am besten durch ein Blade-Center, eine Server-Farm, ersetzen sollten. Die fachlich fundierten und kompakten Empfehlungen, die wir von Gebhardt Sourcing Solutions hierzu erhalten haben, helfen uns immens dabei, das Augenmerk auf diesem strategisch wichtigen Ziel zu behalten.“ Mit der Methodik Gebhardt IT-Framework-Rating haben die Sourcing-Berater zwei Tage lang die Informationstechnologie des weltweit führenden Spezialmaschinenbauers für Massivholzverarbeitung auf den Prüfstand gestellt. Und nach einer Analyse der Geschäftsprozesse alle Anwendungen gemäß ihrer Bedeutung für Weinig und ihrer Verfügbarkeit bewertet.
Der Maschinen- und Anlagenbau gehört zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Die Michael Weinig AG bietet Präzisionswerkzeuge und Services für jede Fertigungsaufgabe in der Holzverarbeitung. Damit alle Prozesse effizient ablaufen und die Produktion bestmöglich gesteuert werden kann, braucht es zuverlässige IT-Systeme. Die Anforderungen an ihre Verfügbarkeit ähneln durchaus denen in Großkonzernen, sind sogar etwas höher, da Mittelständler besonders schnell auf Veränderungen reagieren und Services flexibel zur Verfügung stellen müssen. Bei Weinig ist die IT in die drei Hauptbereiche betriebswirtschaftliche Anwendungen (Vertrieb, Finanzen, Kundenbetreuung), technischer Bereich (CAD und Konstruktion auf Unix-Basis) und Vernetzung (lokal und weltweit, PC-Clients, Switches/Router etc.) unterteilt.
„Wir betreuen nicht nur die gesamte IT, sondern haben auch die Aufgabe, sie ständig strategisch weiter zu entwickeln“, erläutert Alexander Walter. Aktuell sind in seiner Abteilung 18 Mitarbeiter tätig. Die besondere Herausforderung für sie ist der globalisierte Betrieb der Weinig-Gruppe, der keine Nachtruhe und keine Feiertage kennt. 24 Stunden Verfügbarkeit an 365 Tagen sind gefordert. „Wenn Asien arbeitet, schläft Europa. Und wenn Europa arbeitet, schläft Amerika. Bei uns müssen alle Prozesse ohne Pause ineinander greifen. Und Ausfälle an einem Standort dürfen sich auf keinen Fall auf andere Lokationen auswirken. Unsere weltweite Wertschöpfungskette funktioniert nur dann, wenn die IT reibungslos läuft.“
Weinig setzt in seiner Anwendungslandschaft auf einen Mix aus Eigenentwicklungen und Standardsoftware. Viele Programme sind hier in den letzten dreißig Jahren selbst entwickelt worden, teilweise mit Unterstützung externer Kräfte. Standardsoftware kommt immer dann zum Einsatz, wenn dies möglich und sinnvoll ist. Bei betriebswirtschaftlichen Anwendungen zum Beispiel setzt Weinig auf SAP. „Individualsoftware geben wir dann den Vorzug, wenn wir damit Wettbewerbsvorteile erzielen können. So haben wir etwa einen mehrsprachigen Angebotskonfigurator entwickelt, der es ermöglicht, internationale Angebote automatisiert zu generieren – auch in Chinesisch und Russisch“, erklärt Walter nicht ohne Stolz. Sobald eine Bestätigung durch den Kunden vorliegt, wandelt sich das Angebot in einen Auftrag um. Daraus wird eine Stückliste, die zur Weiterbearbeitung ins ERP-System wandert. Der Vorteil: Das Anwendungswissen bleibt so in vollem Umfang in den Reihen von Weinig.