Die Unternehmen in der Prozessindustrie wollen zur Optimierung ihrer Produktivität verstärkt auf MES-Lösungen setzen. Wie eine Erhebung des Softwarehauses FELTEN GmbH ermittelt hat, erwarten sie durch den Einsatz oder den Ausbau dieser Manufacturing Execution Systeme (MES) einen Produktivitätsgewinn von durchschnittlich über 25 Prozent.
MES-Lösungen stellen ein Bindeglied zwischen den Business- und Produktionsprozessen dar. Mit dieser Integration wird erreicht, dass die Produktionssteuerung auf zeitnahe Plandaten zugreifen kann. Als Konsequenz entstehen geringere Ausfallzeiten, Fehlproduktionen oder Qualitätsmängel und wird unnötiger Materialverbrauch werden vermieden.
Fast ein Drittel der befragten Unternehmen der Prozessindustrie messen dem Markt für MES-Lösungen eine hohe oder sogar sehr große Bedeutung für eine Optimierung der Produktivität bei. Lediglich sieben Prozent sind gegensätzlicher Meinung. Diese mehrheitlich positive Einschätzung deckt sich auch mit den Erwartungen an die Produktivitätseffekte der MES-Systeme: Jedes zweite Unternehmen in der Prozessindustrie bewertet den Effizienzgewinn positiv.
Vor diesem Hintergrund planen nach den Ergebnissen der FELTEN-Studie ein Drittel der Unternehmen in der Prozessindustrie, innerhalb der nächsten zwei Jahre ihr Engagement in MES-Systeme zu erweitern oder erstmalig eine solche Lösung einzusetzen. Dagegen stellt der Kreis der Unternehmen, die gegenwärtig MES-Investitionen definitiv ausschließen, eher eine Minderheit dar.
Quelle: meetBIZ & Denkfabrik GmbH