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Enterprise 2.0

TeNo im Dialog


TeNo, Heinz Schwarz GmbH aus Pforzheim ist ein weltweit renommierter Hersteller von hochwertigem Designschmuck und Designer-Uhren made in Germany. Das 1999 gegründete Unternehmen verbindet Handwerk mit modernster CNC-Technik und ist mittlerweile auf allen fünf Kontinenten vertreten. Seit November 2006 bloggt TeNo im eigenen Corporate Blog (www.teno-blog.de) und ist damit dem so genannten Web 2.0-Trend erfolgreich gefolgt.

Regelmäßig berichten der Geschäftsführer Jürgen Heinz und sein Team aus der Welt des Schmucks und aus dem Alltag des Unternehmens. In nur einem Jahr ist ein lebendiges Weblog entstanden, das längst seine Stammleser gefunden hat.

Mit Ideenreichtum und bedingungsloser Offenheit ist es TeNo gelungen, Leser zu finden und zu binden. Durch zahlreiche Aktionen und Gewinnspiele wurde die so genannte Blogosphäre auf das neue Corporate Blog aufmerksam gemacht und einbezogen. Schnell fanden sich Stammleser, die auch nach einem Jahr immer noch ihre Kommentare hinterlassen.

Gleichzeitig nutzt TeNo das Weblog zur internen Kommunikation mit den Mitgliedern der großen TeNo Family in aller Welt. Vertriebspartner, Juweliere und Endkunden finden hier einen Ort zum Online-Dialog. Natürlich kommt auch die Vorstellung der Produkte nicht zu kurz, jedoch vermeidet es TeNo, sein Weblog als rein werbliche Darstellungsplattform zu nutzen. Immer haben die Beiträge einen Nutz- oder Unterhaltungswert für die Leser.

Befragt nach einem ersten Fazit zeigt sich Jürgen Heinz überzeugt von der Richtigkeit der Entscheidung für ein Corporate Blog: „Neue Kontakte sind entstanden, Schritt für Schritt wird die Marke TeNo auch durchs Bloggen bekannter. Zudem haben sich viele neue Gelegenheiten zur Öffentlichkeitsarbeit ergeben. Auch diesen Beitrag hier gäbe es ohne Weblog vermutlich nicht.“


Der Weg zum erfolgreichen Blog

Den Vorschlag, ein Corporate Blog zu führen, machte die Texterin und Marketingberaterin von TeNo, Biggi Mestmäcker. Selbst schon seit 2003 aktive Bloggerin war sie davon überzeugt, TeNo hat viel zu erzählen, ist ein lebendiges, sympathisches Unternehmen, sieht seine Kunden als Partner – ein Unternehmen, wie geschaffen für ein Corporate Blog. Aber Jürgen Heinz war zunächst skeptisch. „Das kann ich nicht und dafür fehlt mir die Zeit.“ Doch seine Texterin lies nicht locker, immer wieder brachte sie das Thema auf den Tisch, versorgte den TeNo Geschäftsführer mit Literatur, erzählte von Erfolgsgeschichten anderer Blogs und machte ihm klar – Bloggen kostet zwar Zeit, aber das ist Zeit, die sich lohnt. Irgendwann war Jürgen Heinz so weit. „Wir wollen es versuchen.“

Entscheidung für Wordpress

Es war ein Experiment und sollte deshalb zunächst auch nicht viel kosten. Aus dem großen Angebot kostenloser Weblogsoftware entschied man sich für Wordpress. Wordpress ist weit verbreitet, erleichtert deshalb das Vernetzen untereinander, man kann es relativ einfach auf dem eigenen Server einrichten, es gibt zahlreiche fertige Templates. TeNo suchte sich ein Template aus und Anfang November 2006 ging es los. Nicht ohne sich vorher eine Dienstleisterin zu suchen, die das Blog technisch überwacht und die regelmäßig notwendigen Software Updates der Open Source Software übernimmt. Das ist - auch aus Sicherheitsgründen - sehr wichtig!

Infobox
Anwender:
TeNo Heinz Schwarz GmbH

Lösung:
Einführung eines Corporate Blog mit Wordpress

Dienstleister:
Biggi Mestmäcker
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Zuvor war Biggi Mestmäcker noch nach Pforzheim gereist, um Jürgen Heinz und Team vor Ort zu schulen und in die Technik und die Besonderheiten des Bloggens einzuweisen. Denn Bloggen – so lernte das TeNo Team ist nicht nur das Schreiben im eigenen Blog. Wichtig ist es auch, möglichst viele andere Blogs zu beobachten, Feeds zu abonnieren, um auch immer wieder auf andere Blogs thematisch eingehen und verlinken zu können. Denn nur so macht man wieder neue Blogs auf das eigene Blog aufmerksam. Sie erzählte von Pingbacks und Trackbacks, von Permalinks und Technorati. Viel Neues, viele Fachbegriffe, nicht alles blieb haften, aber – so hörte  Jürgen Heinz immer wieder – das macht nichts. Bloggen lernt man, während man es tut. Und so war es auch.

Mit dem Coach im Rücken

Anfangs noch unsicher, war die Beraterin – was zu empfehlen ist - stets im Hintergrund: Kann ich das so schreiben? Würdest du darauf verlinken? Wie setz ich denn einen Trackback? Wie erfahre ich, wenn andere über uns schreiben? Nach und nach wurde Jürgen Heinz zum Profi-Blogger und immer sicherer. Das Schreiben ging ihm leichter von der Hand, Themen wurden offensichtlicher. „Irgendwann automatisiert sich das und man stellt fest, fast jedes Thema ist ein Thema fürs Blog“, so Heinz.

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