Kontrolle auf Heller und Cent
Das Controlling-System ermöglicht eine schnelle hierarchische Übersicht über das Gesamtgeschäft ebenso wie über einzelne Bereiche. Es stammt wie zahlreiche andere Teile des Finanz- und Rechnungswesens, so genannte „Module“, von dem Ulmer Softwarehersteller Wilken Entire. In der Kostenrechnung werden die Ergebnisse der Einnahmen und Ausgaben der gemeinnützigen GmbH, der Personalkosten sowie der Einnahmen von den „Zuwendungsgebern“ wie Südwestmetall zusammengefasst. „Wenn die Buchhaltung einen Beleg bucht, ist er sofort in der Kostenrechnung einsehbar“, sagt Controlling-Chef Thomas Jacoby-Högg. „Über einen Berichtsgenerator lassen sich unkompliziert eigene Analysen anstellen. Man ist an nichts gebunden und kann eigenständig mit dem System arbeiten.“ So können gehaltene Seminare finanziell auf Herz und Nieren geprüft werden. Das System hilft auch bei der Fehlersuche. Über das Modul „Controlling mit Finanzbuchhaltung abstimmen“ lassen sich Prüfkriterien für Konten und Belege eingeben. „Von Hand wäre das unmöglich.“
Niederlassungen helfen sich gegenseitig
Die Möglichkeit, schnell Auswertungen von Kosten zu erstellen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Software von Wilken Entire. „In der Anlagenbuchhaltung können wir jederzeit abrufen, wie die Anlagengüter in den Niederlassungen verteilt sind“, sagt die Leiterin des Rechnungswesens, Andrea Bergan. „Bei 47 Niederlassungen kann das viel Zeit und Geld sparen. Wird zum Beispiel ein Beamer gebraucht, kann man nachschauen, ob nicht eine benachbarte Niederlassung einen hat. Dann braucht kein neues Gerät gekauft werden.“ Wo befindet sich was? Die Antwort liefert die Software. Über das System werden die Bestandslisten geführt und am Jahresende die Abschreibungen ermittelt. „Früher hatten wir wie viele andere Excel-Tabellen, wobei wir uns mühsam die Daten zusammensuchen mussten. Heute haben wir schnell komfortable Übersichten. Das System sucht sich die Daten selbst.“