Seit 1999 arbeiten fünf Mitarbeiter von Nagel mit der Software. Sie alle sind sich einig: In der alltäglichen Praxis haben – auf der Grundlage der smarten Oberfläche – vor allem die guten Auswertungsmöglichkeiten überzeugt. „Mit zwei, drei Befehlen ließen sich schon in der Anfangszeit eigene separate Auszüge aus der Buchhaltung erstellen“, weiß Rolf Schäfer von Nagel. „Das hat Wilken Entire dann über die Jahre hinweg systematisch weiterentwickelt.“ Hervorzuheben sei der leichte Export der Buchhaltungsdaten in gängige andere PC-Formate, vor allem Excel. „Ob bestimmte Auswertungen der Debitoren in Verbindung mit den Erlöskonten oder die große Jahresendauswertung – mit der Wilken Entire Software klappt es immer recht schnell und komfortabel.“
Was wird bei Nagel produziert?
Es geht um ganz spezielle Maschinen für die Automobilindustrie. Die Kunden schicken Nagel Zeichnungen mit genauen Angaben, wie die Oberflächen von Zylindern aussehen müssen. Drumherum bauen Techniker des Unternehmens eine für jeden Kunden optimal ausgelegte Sondermaschine für den Motorblock. Der Zylinder wird dabei „gehont“. Dabei entsteht eine Oberfläche mit flachen Plateaus, auf denen der Kolben gut gleiten kann, während sich in den kleinen Vertiefungen zwischen den Plateaus das Öl sammeln kann. Dies wird auch Ölhaltevermögen genannt. Hinzu kommt, dass sich Rundheit und Zylindrizität verbessern.