Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) betreibt seit 1. März 2005 als Tochterunternehmen der HSB, VBL, RHB MVV Verkehr und MVV OEG deren Stadt- und Straßenbahnlinien, Eisenbahn- und Omnibuslinien.
Mit ihrem Verkehrsangebot bedient die RNV die Region zwischen Pfälzer Wald und Odenwald mit ihrem Ballungsraum, der »Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar«. Im südhessischen Raum ist die RNV mit ihren beiden Tochterunternehmen, der V-Bus GmbH und den Omnibusbetrieben Beth GmbH, am Markt vertreten. Knapp 161 Mio. Fahrgäste hat die RNV im Geschäftsjahr 2006/07 insgesamt befördert.
Mit über 200 Bahnen und mehr als 200 Omnibussen hat sich die RNV als wichtigster Anbieter im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Metropolregion Rhein-Neckar etabliert.
Die Herausforderung
Die Herausforderung war, IT-seitig unabhängig von den Muttergesellschaften zu werden. Die betroffene Umgebung umfasste drei große Hauptstandorte und acht daran angeschlossene Nebenstandorte. Die klassischen Infrastrukturdienste für die Hauptstandorte wurden von den „Müttern“ zur Verfügung gestellt. Die Nebenstandorte haben die Dienste wiederum von den Hauptstandorten bezogen. Die bisherige IT-Umgebung war in unterschiedlichen Unternehmen gewachsen und war deshalb nicht homogen.
Das Ziel der RNV war es, die IT-Infrastruktur zu zentralisieren, zu modernisieren, die Effizienz zu steigern und den Betrieb eigenverantwortlich mit einem eigenen Rechenzentrum zu führen.
Die Umsetzung
Um eine optimale Auslastung der zentralen IT-Ressourcen und eine maximale Skalierbarkeit und Flexibilität bei der Infrastruktur zu erreichen, wurde auf eine Kombination aus HP cClass Bladeinfrastruktur in Verbindung mit einem zentralen Storagesystem vom Typ EVA4400 und VMware Virtual Infrastructure 3 Enterprise gesetzt.
Die so geschaffene virtuelle Infrastruktur erlaubt es dem RNV heute, sowohl kritische als auch performance-lastige Systeme wie Datenbankserver auf Basis von Microsoft SQL 2005 oder Microsoft Exchange 2007 Mailserver ohne Leistungseinbuße zu betreiben. Gleichzeitig profitieren diese Systeme von der erhöhten Verfügbarkeit, die die virtuelle Infrastruktur bietet bei gleichzeitiger Reduzierung des administrativen Aufwands.
Da nur wenige Systeme neu installiert werden konnten, sondern ein Großteil direkt in die VI migriert werden musste, kam ebenfalls ein Produkt von VMware zum Einsatz – der VMware Converter. Dieser ermöglichte die 1:1-Virtualisierung kritischer Systeme im laufenden Betrieb direkt in die Virtual Infrastructure. Lediglich bei Datenbankservern musste zusätzlich noch ein Datenbankexport und -import erfolgen, um einen konsistenten Datenstand zu ermöglichen.
Ein weiterer wichtiger Punkt in der virtuellen Umgebung ist das Backup. Auch hier wurde auf ein Produkt von VMware zurückgegriffen, das bereits im Lieferumfang der VI 3.5 enthalten ist. Das VMware Consolidated Backup (VCB) ermöglichte eine effiziente und performante Snapshot-Sicherung der VMs im laufenden Betrieb ohne eine Beeinträchtigung der Verfügbarkeit. In Verbindung mit der Datensicherungssoftware HP Data Protector 6.0 konnte ein rundum zuverlässige und schnelle Sicherung und Wiederherstellung inklusive Desaster Recovery Option zur Verfügung gestellt werden.
Der IST-Zustand
Das so bereitgestellte Rechenzentrum setzt neue Maßstäbe in puncto Verfügbarkeit, Performance, Flexibilität, Kostenminimierung und Umweltschutz. Durch eine Reduzierung der benötigten Hardware im Faktor 10:1 in Verbindung mit der Energieeffizienz einer HP Bladeinfrastrukturumgebung konnten deutliche Einsparungen im Stromverbrauch und benötigter Kühlleistung erzielt werden.
Der Erfolg des Projektes spricht für sich. Durch die neuen Möglichkeiten der virtuellen Umgebung ist die RNV GmbH deutlich flexibler und wirtschaftlicher geworden und denkt bereits über erste Erweiterungen der virtuellen Infrastruktur nach.
„Die gesetzten Ziele im geplanten Zeitraum zu erreichen, war während des Projektes durchaus nicht selbstverständlich, da mit jedem Meilenstein im Projekt die Komplexität und die Probleme ständig zunahmen. Dass der Zeitplan weitestgehend eingehalten werden konnte, war nicht zuletzt auch dem hohen Qualifikationsstand der Mitarbeiter vonTechniData IT-Service und deren Arbeitseinsatz zu verdanken.“
Zitat: Rhein-Neckar-Verkehr GmbH
Über TECHNIDATA IT-SERVICE GMBH
Die TechniData IT-Service GmbH ist ein regional agierender Anbieter von IT-Dienstleistungen für den Mittelstand und öffentliche Auftraggeber. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf eine hersteller- und technologieübergreifende Kompetenz, auf umfassendes produktneutrales Beratungs-Know-How, sowie ein professionelles Projektmanagement.
Täglich stellt die TechniData IT-Service GmbH ihre Kompetenz und Zuverlässigkeit bei den Kunden unter Beweis. Die Betreuung umfasst sensible Systeme von Forschungszentren, Verkehrsunternehmen oder Kernkraftwerken. Regelmäßige Weiterbildungen sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Wissensstand befinden. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert.
Veranstaltungstipp: Die TechniData IT-Service GmbH veranstaltet am 31. März (Markdorf) und am 2. April 2009 (Karlsruhe) die kostenlose Veranstaltung „Finden Sie Ihren Weg durch den Virtualisierungs-Dschungel“.
An beiden Terminen stellt das Unternehmen die verschiedenen Virtualisierungs-Lösungen der Marktführer „VMware“, „Citrix XenServer“ und „Microsoft Hyper-V“ vor. Deren Merkmale und Einsatzgebiete werden diskutiert und Lösungsszenarien live gezeigt.
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