Komplettes elektronisches Management von Produktinformationen erzielt TOP-Service und deutliche Kosteneinsparungen
Die Unternehmensgruppe fischer steht mit mehr als 2.300 Einzelerfindungen weltweit für Innovation und höchste Qualität. Doch ohne schnelle und umfassende Produktkommunikation ließe sich die hervorragende Marktposition nicht lange halten. Ziel war es deshalb, das elektronische Management von Produktinformationen so auszubauen, dass alle Handelsportale mit umfassenden und stets aktuellen Daten versorgt werden können. Für diese Aufgabe engagierte fischer die crossbase mediasolution GmbH aus Böblingen. Vom schwäbischen Werkstattbetrieb zum international agierenden Konzern – auf diesen Nenner lässt sich die Entwicklung der Unternehmensgruppe fischer seit ihrer Gründung im Jahre 1948 bringen. Sie umfasst 28 Landesgesellschaften mit Produktionsstandorten in Argentinien, Brasilien, China, Deutschland, Italien, Tschechien und den USA. Im Jahr 2007 erwirtschafteten in den drei Geschäftsfeldern Befestigungssysteme, Automotive Systems und Baukastensysteme weltweit 3.800 Mitarbeiter einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Euro.
Langjährige Zusammenarbeit
Der Kontakt zwischen fischer und crossbase begann bereits 2001. Damals sollte crossbase, ein mittelständischer Softwareentwickler und Lösungsanbieter für crossmediale und marktspezifische Produktkommunikation, eine neue medienneutrale Datenbank einführen. Seitdem arbeiteten beide Partner in verschiedenen Projekten, wie der Erstellung eines Onlinekataloges oder der automatischen Generierung von Katalogen und Preislisten aus der implementierten Datenbank, zusammen. Schritt für Schritt wuchs damit das elektronische Management von Produktinformationen. Zunehmend stand fischer jedoch vor der Anforderung einiger seiner wichtigsten Kunden, z.B. E/D/E, Hagemeyer, Praktiker und RaabKarcher, Stammdaten für verschiedene Produktsortimente im BMEcat- und anderen Formaten bereitzustellen. fischer musste und wollte damit den letzten Schritt zur vollen eBusiness-Fähigkeit in der Produktkommunikation gehen.

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Infobox
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Anwenderunternehmen: fischerwerke GmbH & Co. K.G Dienstleister:
crossbase mediasolution GmbH
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Optimale E-Business-Lösung Die Ausschreibung für dieses eBusiness-Projekt konnte crossbase für sich entscheiden: „Nachdem wir verschiedene Systeme untersucht hatten, entschieden wir uns für die Erweiterung des crossbase-Systems“, so Martin Schreiber, Projektleiter eCommunication bei fischer. Der Auftrag bestand aus mehreren Komponenten: der Konzeption, Implementierung und Einführung einer neuentwickelten crossbase-Software für das Erstellen von BMEcat-, Sinfos-, ETIM- und nexmart-Katalogen. Als besondere Herausforderung nennt Martin Schreiber, dass bis 2006 „weder crossbase noch fischer einen automatisierten Export für SINFOS, Europas führendem Datenpool, realisiert hatten. Zudem wurde während der Projektphase bei SINFOS die Spezifikation weiterentwickelt, was den Implementierungsprozess zusätzlich erschwerte. Ein Großteil der geforderten Daten für elektronische Kataloge waren bei fischer noch nicht im Crossmedia-System gepflegt, da sie für die bestehenden Print- und Onlinekataloge nicht relevant waren.“
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden elektronische Kataloge für Handelspartner noch sehr aufwendig mit SAP und Excel erstellt. Multimediale Informationen konnten mit dieser Technik jedoch nicht integriert werden. „Es ging uns also um die Erstellung eines Konfigurators zur Generierung von kundenspezifischen BMEcat-Files. Anhand der BMEcat-Spezifikation haben wir dann ein Modul eingeführt, das uns ermöglicht, auf die unterschiedlichen Anforderungen des jeweiligen Kunden individuell einzugehen. Diesen Konfigurator haben wir stufenweise eingesetzt, immer in Abstimmung mit den Systemen unserer Kunden“, fasst Martin Schreiber zusammen.
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Die bestehende PIM- und Crossmedia-Lösung wurde um die neu entwickelten crossbase eBusiness-Anwendungsmodule BMEcat, Sinfos und nexmart erweitert. Das Klassifikationsmodul ETIM soll folgen. „Dafür mussten wir zunächst herausarbeiten, wie die Schnittstelle zu SAP arbeitet, welche kundenseitigen Aufgaben in der Datenpflege notwendig sind und wie die organisatorischen Abläufe gestaltet werden sollten. Die anschließende Implementierung begann mit einer technischen Anbindung an SAP. Da SINFOS mehr Daten als bisher üblich von SAP anforderte, waren beispielsweise bei Gefahrstoffen bis zu 100 zusätzliche Attribute pro Produkt zu ergänzen“, berichtet Thomas Kern, Geschäftsführer von crossbase. Anschließend erfolgte die Installation der neuen crossbase-Anwendungsmodule und die Schulung der Key-User. Die konkrete Datenpflege wurde Schritt für Schrittbei fischer durchgeführt. Effizientes Projektmanagement
Mittlerweile ist das eBusiness-Projekt abgeschlossen. Parallel findet ein Projekt zum Rollout der crossbase-Lösung in verschiedene Länder statt. In Konzeption ist außerdem ein Webservice, um den gedruckten fischer-Planungsordner abzulösen. „Wir sind sehr zufrieden mit crossbase. Nach einführenden Workshops wurde uns jeweils ein Konzept mit detaillierten Projektkosten vorgelegt und anschließend die Projekte im vorgegebenen Zeitrahmen und stets unter Einhaltung der geplanten Kosten umgesetzt“, lobt Martin Schreiber die zuverlässige Zusammenarbeit.

Heute besitzt fischer ein komplett vernetztes elektronisches System für die eigene Produktkommunikation. Die SAP-Daten werden im PIM-System mit umfangreichen Bildern, Dokumenten und Texten angereichert und in verschiedenen markt- und medienspezifischen Produktsichten abgebildet. Dazu zählen z.B. der Onlinekatalog, der Medienservice-Online, die über 300 Seiten umfassenden Produktkataloge und die 250-seitigen Preislisten, die allesamt von fischer länderspezifisch erstellt werden. Thomas Kern: „Der Nutzen der über die letzten Jahre stetig weiter entwickelten Integration und Automatisierung in der Produktkommunikation – und im Besonderen der neuen eBusiness-Anwendung – liegt in einem hohen Service, den fischer mit der Ausgabe von elektronischen Katalogen den Handelspartnern und -portalen bieten kann – und dies bei einem minimalen Einsatz an Ressourcen.“ Abgerundet wird die Gesamtlösung bei fischer durch das crossbase-Officetool, das bei über 150 Anwendern installiert ist und den einfachen Zugriff auf Produktinformationen und deren Verwendung in Word und PowerPoint erlaubt.
Aktuelle kundenspezifische Daten

„Im Zeitalter elektronisch unterstützter Geschäftsprozesse sind richtige und – beim Lieferanten und Kunden – identische Stammdaten ’kriegsentscheidend‘. So stellen wir als Lieferant – und wer kann die Artikeldaten besser kennen, als der Lieferant? – dem Handel in SINFOS ständig aktuellste Stammdaten zur Verfügung. Dabei werden neben den klassischen Stammdaten wie Art.-Nr., EAN-Code, Bezeichnungen etc. heute auch logistische Daten wie Masse, Gewichte, Gebindeeinheiten, Zoll- bzw. Gefahrgutangaben und sogar Produktbilder eingestellt. Somit werden alle relevanten Bereiche der Kunden mit ’ihren Daten‘ versorgt. Diese importieren die Kunden anschließend automatisiert in ihre Systeme und sind damit jederzeit up-to-date“, freut sich Michael Mader, Leiter Administration & Controlling bei fischer Deutschland über das nun komplett eBusiness-fähige System bei fischer. Und ergänzt: „Mit richtigen, einheitlichen und aktuellen Stammdaten haben wir weniger Fehler, weniger Reklamationen sowie eine höhere „Untouched-Quote“ und damit letztlich deutliche Kosteneinsparungen.“
Quelle: Erschienen im führenden Fach-Magazin fuer BtoB-Kommunikation INDUKOM, www.INDUKOM.de

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