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Open Source Software

Freie Software im Einsatz: Die glorreichen Vier


Keine Anschaffungskosten, kontinuierliche Weiterentwicklung und hohe Stabilität: Es gibt viele Argumente für Open-Source-Software. ebigo.de stellt die vier wichtigsten Programme vor.

Das digitale Gratis-Büro: OpenOffice.org

Knapp 600 Euro kostet allein die Small-Business-Edition von Microsoft Office. Der Konkurrent OpenOffice.org ist dagegen zum Nulltarif zu haben. Die kostenlose Büro-Software gibt es zum Download unter
http://de.openoffice.org. Sie besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten: "Writer" ist das Textverarbeitungsprogramm von OpenOffice. Vergleichbar mit dem Microsoft-Standard-Programm MS Word beherrscht die Software sämtliche büro-üblichen Funktionalitäten bis hin zu Desktop-Publishing-Anwendungen wie die Erstellung von mehrspaltigen Broschüren oder Newslettern und der blitzschnellen Umwandlung von Textdolumenten in PDFs.

Ein Pendant zu Microsoft Excel gibt es im OpenOffice-Paket natürlich auch: "Calc" heißt das Tabellenkalkulations-Programm, das auch als vollwertiger Ersatz für teure Büro-Software gilt. Weitere Elemente der Open Office-Suite sind die Präsentations-Software "Impress", das Zeichenprogramm "Draw", das Datenbankmodul "Base" und der Formeleditor "Math". Hinzu kommt ein HTML-Editor zur Formatierung von Webseiten.

Die Programme sind kompatibel zu handelsüblichen Konkurrenzprodukten und erinnen auch in Optik und Handhabung stark an MS Office & Co, aufwendige Schulungen sind beim Umstieg auf OpenOffice.org also nicht erforderlich.

OpenOffice.org basiert auf dem StartOffice-Paket des US-Konzerns Sun Microsystems. Für Deutschland bezifferte das Beratungsunternehmen M.I.C. Consulting  im Sommer 2007 den Marktanteil mit fünf Prozent, wobei zwei Drittel davon auf die öffentliche Verwaltung entfallen. OpenOffice.org läuft unter Windows, Apple und natürlich auch auf Linux-Systemen. Für Mitte September 2008 ist eine neue Version – OpenOffice.org 3.0 – angekündigt.

Vielseitige Explorer-Alternative: Mozilla Firefox

Bei den Internet-Browsern ist das Open-Source-Prinzip besonders erfolgreich: Hier hat sich der Mozilla Firefox zum gefährlichen Rivalen des Microsoft-Produkts Internet Explorer entwickelt. In Deutschland hat das Programm besonders viele Fans: Während der weltweite Marktanteil auf knapp 13 Prozent geschätzt wird, ist hierzulande jeder vierte Internetnutzer mit dem Firefox unterwegs. Bei den Standard-Funktionen unterscheidet sich der Open-Source-Browser zwar nicht grundsätzlich vom Internet Explorer. Der große Vorteil liegt in der Flexibiliät des Firefox: Auf der Entwickler-Plattform Mozilla sind zahlreiche Zusatzprogramme verfügbar, die es ermöglichen, den Browser nach individuellen Anforderungen von Anwendern und Unternehmen zu konfigurieren.

Eingebauter Spam-Filter: Das E-Mail-Programm Thunderbird

Ein Schwesterprogramm von Firefox ist die kostenfreie E-Mail-Anwendung Thunderbird, die ebenfalls über die Entwickler-Plattform Mozilla gepflegt und ausgeliefert wird. Wegen des öffentlich zugänglichen Quellcodes gilt Thunderbird als sichere Alternative zum Microsoft Outlook. Außerdem wird das Programm wegen seines intelligenten Spam-Filters geschätzt. Allerdings kann der "Donnervogel" nicht immer mit Outlook konkurrieren: Was nach wie vor fehlt, ist eine leistungsfähige Termin- und Kalenderfunktion. Eine entsprechende Mozilla-Applikation ("Sunbird") befindet sich noch immer in der Entwicklungsphase.

Professionelle Bildbearbeitung zum Nulltarif: GIMP

Bildbearbeitung muss in jeden Marketingplan einkalkuliert werden – egal, ob bei der Betreuung der Firmen-Website oder bei der Produktion einer Print-Broschüre. Professionelle Layouter nutzen häufig Adobe Photoshop, eine Standard-Software, die in der Vollversion mehr als 1000 Euro kosten kann. Die Open-Source-Alternative heißt GNU Image Manipulation Program, kurz: GIMP. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kann das Programm mittlerweile im Wettbewerb mithalten. Anders als bei OpenOffice.org oder Firefox fällt der Umstieg allerdings nicht immer leicht, denn GIMP unterscheidet sich in Design und Benutzerführung deutlich von klassischer Lizenz-Software. Darum gibt es mittlerweile eine "Anfänger"-Version namens GIMPShop (
www.gimpshop.com), die sich stärker am altbekannten Photoshop-Design orientiert.



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Überblick
Open-Source-Software als professionelle Alternative
Hintergrund
Open Source in der Praxis: Vier erfolgreiche Programme
Hintergrund
LiSoG stellt Lösungen und Best-Practice vor
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Der Einsatz von Open Source Software aus rechtlicher Sicht
Fallbeispiel
Nichts geht über eigene Erfahrung
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Interview
Dr. Harald Neumann (IBM)
Interview
Interviewreihe "Questions on Open Source" der Open Source Region Stuttgart
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