Jedes zweite deutsche Unternehmen nutzt bereits Open-Source-Software. Das ergab eine Umfrage des Computermagazins „CIO“ unter 328 Führungskräften. Weitere zehn Prozent planen die Einführung von OSS-Applikationen im kommenden Jahr. 44 Prozent der Manager sieht Open Source als gleichwertige Alternative zu klassischen Lizenz-Programmen.
Das meistgenutzte Open-Source-System ist der Umfrage zufolge das Betriebssystem Linux (78 Prozent). Bei den Business-Anwendungen liegt OpenOffice.org klar vorn. Bei knapp Hälfte der OSS-Unternehmen ist die Software im Einsatz. 29 Prozent nutzen quelloffene Enterprise-Applikationen wie Collaboration-Werkzeuge, CRM-Tools und ERP-Anwendungen. Laut „CIO“ ist das Vertrauen in Open-.Source-.Anwendungen auf Management-Ebene gestiegen. So stimmten 40 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass Linux in Sachen Zuverlässigkeit mittlerweile auch für geschäftskritische Anwendungen geeignet sei.
Finanzielle Aspekte sind aus Unternehmenssicht meist entscheidend, wenn Open Source zum Einsatz kommt. 59 Prozent der befragten Manager wollen damit Betriebskosten senken. Für fast jeden Dritten spielt aber auch die größere Flexibilität eine wesentliche Rolle.