Content-Problem erkannt, aber noch lange noch nicht gebannt: Nur sechs von hundert IT-Managern konnten in einer Umfrage der Fachzeitschrift „Computerwoche“ über dezidierte ECM-Strategien in ihrem Haus berichten. Zwei Drittel wünschen sich allerdings, ECM-Funktionen stärker als bisher in die firmeneigene IT-Infrastruktur zu integrieren. Elf Prozent haben deshalb schon ihre Budgets angepasst, weitere gut dreißig Prozent sind dazu grundsätzlich bereit.
Weitere Ergebnisse der Computerwoche-Studie, die auf der Befragung von 185 Experten beruht: Als mit Abstand wichtigste Komponente beim ECM gilt das Dokumenten-Management-System (DMS). Daneben werden Archivfunktionen besonders hervorgehoben. Weniger wichtig sind Scan- und Image-Komponenten sowie Workflow- und Collaboration-Elemente.
Insgesamt ist die ECM-Euphorie in den Firmen noch sehr gebremst. Die „Computerwoche“ fragte nach der Zufriedenheit mit dem bisher in puncto ECM Erreichten und gab dabei eine vierstufige Notenskala vor (1=sehr zufrieden,4=unzufrieden). Der Durchschnitt lag bei 2,5 und tendierte damit eher zu den weniger zufriedenen ECM-Kunden.