Mehr als vier von zehn Unternehmen kennen ihr eigenes Druckvolumen nicht. Bei Unternehmen und Behörden, die über mehr als 5000 PCs verfügen, liegt der Anteil der Unwissenden sogar bei 60 Prozent. Zu dieser ernüchternden Bilanz kommt der Telekommunikationsgeräteherstellers Kyocera von Juli 2007. Insgesamt 256 Entscheider aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen und der öffentlichen Verwaltung nahmen daran teil.
Darüber hinaus werden in fast 90 Prozent der teilnehmenden Unternehmen und Verwaltungen die Output-Kosten nicht gesondert budgetiert. Entsprechend hoch ist die Unkenntnis der Unternehmen darüber, wie viel Geld eigentlich in ihren Output-Bereich fließt. Zwar gehen laut Studie die meisten Teilnehmer ihrem Bauchgefühl nach davon aus, dass die Kosten in den vergangenen Jahren gestiegen sein. Valide Zahlen darüber haben sie jedoch nicht.
Außer mangelhafter Kenntnis über Druckvolumina konstatierten die Studienautoren auch ein mangelhaftes Wissen darüber, wer an welcher Stelle wie viel druckt. Accounting-Systeme, die derartige Volumina analysieren, kommen wenn überhaupt nur bei größeren Unternehmen zum Einsatz, und auch dort nur in Teilbereichen. Erst zehn Prozent der Teilnehmer verfügten laut Studie über bereichsübergreifende Lösungen. 40 Prozent verwenden überhaupt keine Accounting-Systeme.
Gemäß der Studie findet allerdings derzeit ein Umdenken statt. 40 Prozent der Befragten erwägen, in der Zukunft Accounting-Systeme einzusetzen. Generell planen unter Umständen sogar über 80 Prozent, Outputmanagement-Lösungen einzusetzen. Von den größeren Unternehmen seien sogar 93 Prozent zu Investitionen in diesem Bereich bereit. In diesem Zusammenhang würden besonders häufig neben Kostenerfassungstools- auch Sicherheits- und Print&FollowMe-Lösungen genannt.
Die Frage, welche zukünftigen Themen in Sachen Output für die Unternehmen von Interesse sein könnten, beantwortete nahezu die Hälfte der Befragten mit Multifunktionalität. Ebenfalls großes Interesse besteht an den Themen Sicherheit im Netz, Authentifizierung sowie Archivierung. In Sachen Druckkosten weisen mehr als 80 Prozent der Befragten dem Verbrauchsmaterial den größten Anteil zu. Anschaffungspreis sowie Service werden deutlich geringer eingeschätzt. Seitenpreiskonzepte kommen primär bei größeren Unternehmen zum Einsatz. Aber der Großteil der Befragten nutzt kein entsprechendes Abrechnungssystem.
Das Einsparpotenzial durch Outputmanagement schätzen laut Kyocera die meisten Unternehmen zu niedrig ein. „Deutsche Unternehmen verlieren durch das unzureichende oder nicht vorhandene Outputmanagement immer noch viel Geld. Die Studie zeigt aber auch, dass viele Unternehmen und Behörden das Potenzial eines effektiven Outputmanagements inzwischen erkannt haben und in Zukunft in entsprechende Lösungen investieren möchten“, kommentiert Bernd Austinat, Abteilungsleiter Produktmarketing bei Kyocera, die Ergebnisse der Studie.